Greis ist zufrieden mit seinem fünftem Platz in der Verfolgung



Das Verfolgungsrennen in Vancouver brachte für die deutschen Männer einen versöhnlichen Abschluss des Wetterchaosrennen. Nach dem eher enttäuschenden Abschneiden beim 10 km Sprint machte Michael Greis einen gewaltigen Satz nach vorn. Selbst die Bronzemedaille war greifbar.

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Es war schon ärgerlich, dass gerade der Sprint der Männer so durch das Wetter bestimmt wurde. Aufgrund des heftigen Schneefalls konnten sich die deutschen Männer trotz guter Leistung nur auf den hinteren Rängen platzieren. Ärgerlich war vor allem, dass die Reihenfolge gleichzeitig die Startabstände in der Verfolgung sind. So hatte Michael Greis mit etwa 1:45 min schon einen gewaltigen Rückstand auf den führenden Franzosen Jay. Aber mit einer guten Schießleistung und läuferischer Topform schaffte es Greis vom Platz 21 auf den fünften Rang zu laufen.

Und wäre er beim letzten Schießen wieder fehlerfrei geblieben, hätte er sogar den drittplatzierten Jay noch überholen können. Aber auch so kann sich Greis über die Aufholjagd freuen und Selbstvertrauen für das 20km Einzel tanken.

Gewonnen hat das Rennen Björn Ferry aus Schweden vor dem Österreicher Sumann. Der hochfavorisierte Schwede Svendsen, der von Position Zwei startete, hatte dagegen keinen guten Tag. Zuvor sprach er noch von seinem Rennen. Ein achter Platz war dann doch eine Enttäuschung für ihn.

Das vollständige Klassement zeigt alle Schießergebnisse und die Zeitabstände.

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